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Autor Thema: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“  (Gelesen 850 mal)

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Mick Svëñssøn

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Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« am: 24. September 2019, 21:08:24 »


Moin Moin  :winken: Da der Irli nicht in die Gänge kommt mache ich mal ein Fass auf  :bia:

Frage: glaubt ihr an den von „Menschenhand gemachten“ Klimawandel oder ist das Unsinn?

Bitte zunächst nur kurz in 1-2 Sätzen antworten, später gerne mehr  :peace:

Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #1 am: 24. September 2019, 21:11:25 »


Ich muss ehrlich sagen, diese blöde Klima Greta geht mir voll auf den Sack und ich glaube nicht an den „Klimawandel“.

Das Klima hat sich in den vergangenen 4,6 Milliarden Jahren immer wieder mal verändert, und das wird es auch in den nächsten 4,6 Milliarden Jahren tun.

Die Stärken (anpassungsfähigen) werden überleben, die schwachen gehen drauf, war schon immer so und wird auch immer so sein  :peace:

Dragon

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #2 am: 24. September 2019, 22:17:16 »

Greta nervt einfach. Erinnert mich an Carry aus dem Horrorfilm.
Es ist immer wichtig Menschen zu haben die auf etwas hinweißen, Denkanstöße etc. geben, aber doch nicht auf diese Art.

Ich denke, dass der Mensch an sich einen Anteil am Klimawandel hat, wie groß dieser ist kann ja so ganz niemand sagen.
Sicherlich ist es nicht förderlich für dir Gesundheit was so alles in die Luft geblasen wird.
Es ist gut und wichtig dass man etwas in Richtung erneuerbarer Energien tut, sofern dies in der Energiebilanz auch passt.
Z.B.: Elektroautos sind da sicher der falsche Weg, eher Richtung Wasserstoff was jedoch leider nicht ganz gewollt ist.

Was die Erde an sich angeht, so hat es auch ganz ohne den Menschen Veränderungen im Klima geben. Eiszeiten und wärmere Perioden wechseln sich alle Zehntausend Jahre ab.
Ich glaube jedoch nicht, dass es den Menschen in der nächsten Eiszeit noch geben wird. Da redet dann auch niemand mehr vom Klimawandel.
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real_taurus2005

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #3 am: 24. September 2019, 22:50:07 »

"Greta nervt" und "Greta geht mir voll auf den Sack"
...
und dafür liebe ich sie.
Klar ist es unangenehm diese Wahrheiten zu hören.
Aber genau das ist notwendig bevor es zu spät ist (Stichwort tipping points)
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Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #4 am: 25. September 2019, 00:14:56 »


@Dragon - :flehan: Gottseidank, vielen Dank, dachte schon ich wäre der einzige der das so sieht.

@taurus - welche Wahrheiten denn? Daß es den Klimawandel schon lange vor dem Menschen gab?

Meine, zugegebenermaßen möglicherweise leicht überzogene und polemische Wahrheit ist, daß selbst wenn es, wie auch immer, gelingt, die Weltbevölkerung von heute auf morgen um die Hälfte von 8 auf 4 Milliarden zu reduzieren, wir sofort alle „Dreckschleudern“ und „Klimaverschmutzer“ abschalten, alle nur noch zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren und wir uns alle nur noch vegan ernähren, werden wir die Klimaveränderung nicht aufhalten!

Als Beispiel nehme ich immer wieder gerne die Entstehung der Ostsee.
Wer war da wohl schuld für das Abtauen der gewaltigen Gletscher?
Die Neandertaler mit ihren Kohlekraftwerken und ihren fetten SUVs?

Was mich am meisten ankotzt ist die Tatsache, daß sie die Generationen vor ihr, die ihr all die Annehmlichkeiten ermöglicht haben, die sie und alle anderen ihrer Generation heute tagtäglich allzugerne nutzen, verteufelt und verurteilt „ihr die Kindheit geklaut zu haben“  :stupid:

Ich möchte nicht abstreiten, daß es „vernünftig“ wäre, etwas mehr auf die Umwelt zu achten.

Aber die Klimaveränderung aufhalten zu wollen ist für mich in etwa so als wolle man mit einem Pingpongball eine rollende Bowlingkugel aufhalten...

bodo09

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #5 am: 25. September 2019, 01:16:05 »

@orange + Dragon... dem ist nichts hinzu zu fügen... Es geht hier einzig und allein ums BEZAHLEN... Auf die Ökosteuer kommt dann jetzt NOCHMAL die Co2 Steuer...  :stupid:

Denke, man sollte mit der Abholzerei der Regenwälder anfangen und gleichzeitig mit dem ganzen Plastikmüll aufhören! Damit wäre der Natur schon viel geholfen...

P15z4z13

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #6 am: 25. September 2019, 10:11:34 »


Moin Moin  :winken: Da der Irli nicht in die Gänge kommt mache ich mal ein Fass auf  :bia:
:konfus: :geschockt: :rofl:

Also... Das Thema ist ja schon auch etwas heikel. Möchte es fast schon mit dem Thema Flüchtlingspolitik auf eine Ebene stellen. Hast du hier eine "Meinung gegen den Strom", wirst du angegangen.

Laienhaft formuliert geht es um die Reduzierung von CO2-Ausstoß. Die Zunahme des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre hat nachweislich seit ~1850 zugenommen und ist (nicht wie Schwankungen in früheren zB durch Vulkanaktivitäten ausgelösten Steigerungen) durch den Menschen verursacht.
Es wird mehr CO2 produziert (durch Zunahme der Bevölkerung), als der Kreislauf (durch Abnahme an Grünflächen) verarbeiten kann. Dies führt zu einer Erhöhung des Gehaltes.
Soweit die Fakten.
Was kann dagegen gemacht werden? CO2 reduzieren natürlich. Aber eben auch wieder mehr Wälder und Grünflächen schaffen.
Solange wir eine dermaßen große Bevölkerung haben, welche selbst nur durch ihre bloße Existenz CO2 ausstößt ist Hopfen und Malz verloren.
Es herrscht ein viel zu Hoher Standard. Autos, Handy, Fernseher, Flugreisen, Klamotten, Elektrizität etc. All die Sachen müssen gefördert, hergestellt, transportiert und später wieder entsorgt werden. Durch den drastischen Anstieg der Bevölkerungszahl, hat sich aber eben auch jene Beschaffung, Beförderung und Entsorgung ver-x-facht. Und das ist für den CO2-Kreislauf zu viel.
Elektroautos? Augenwischerei. Rentieren sie sich doch erst ab 140.000 und mehr Kilometern. Und so lange hält kaum ein Akku.
Ökostrom? Produktion, Beschaffung und Wartung von erneuerbaren Energiequellen sind schädlicher, als z.B. Atomkraftwerke.
Man kann den CO2-Ausstoß in einem einzelnen Land nur signifikant verringern. Und dies wird gerade in Deutschland (zu meinem Unmut aber auf Kosten der Bürger) versucht. Es sind aber mehr Länder wie China, USA und aber auch unterentwickelte Länder, welche den erwünschten Effekt nahezu verpuffen lassen. Es sind nur Tropfen auf heiße Steine, welche nichts bezwecken, solange die Technologie nicht fortschrittlicher ist und eben in den anderen Ländern nicht ebenfalls praktiziert wird, was hier praktiziert werden soll.
Da werden massenweise E-Scooter aufgestellt. Herstellung der Akkus im Vergleich zur Haltbarkeit? Natürlich umweltschädlich. Aber man kann sich ja einreden, dass es CO2 spart, da man ja nicht mit dem Auto fährt.
Immer mehr kaufen sich E-Fahrräder. Super. Noch größerer Akku.
Alternative Lebensstile in den reichen Ländern (vegetarisch/Vegan). Super. Müssen also noch mehr Getreide und andere Pflanzen angebaut werden, um diesen steigenden Bedarf zu decken. Was weicht dafür? Bio-Kulturen, welche für den CO2-Abbau notwendig gewesen wären. Damit tragen Veganer sogar mehr zur Umweltzerstörung bei, als ihnen bewusst (sein will) ist.
Mieten? Steigen. Folge? Immer mehr müssen pendeln, da sie sich nur Wohnung fern ab von der Arbeit leisten können.
Die Liste könnte man jetzt noch eine ganze Weile weiterführen.

Sie zeigt unter dem Strich, dass das Thema sehr wohl wichtig ist, aber eigentlich immer mehr in die falsche Richtung getan wird. Eigentlich würden gerade Entlastungen für die Bürger (Mieten runter), eine Rückkehr zu traditionelleren Lebensformen (Fleisch essen), eine Geburtenquote (Bevölkerungseindämmung), Sterbehilfe (Multimorbidität verhindern), Sport (E-Roller weg), Einschränkungen bei der Abgabe von technischen Geräten (Akkuproduktion), Ausbau Schienennetz (weg von der Straße) etc. viel mehr bezwecken.
Aber man kann nicht sich hinstellen und sagen: Ihr dürft kein Auto mehr fahren. Wir machen das jetzt teurer. Strom: Machen wir teurer. Du kannst dir nur ein altes Auto leisten? Machen wir für dich noch teurer. etc.
Die Probleme müssten an der Wurzel angepackt und dort gegengesteuert werden.
Aber solange die Bevölkerung weiter so drastisch zunimmt, sorgen aktuell angedachte Änderungen nur für die Belastung eines kleinen Teils der Bevölkerung und das kotzt mich an. Es werden Veränderungen vorgeschlagen und gefordert von Menschen (Schülern), welche in ihrem Leben noch nie gearbeitet haben, gar nicht wissen, was solch eine Belastung (mit wenig Geld auszukommen) bedeutet; oder von Leuten, welche so viel Geld verdienen, dass es ihnen egal ist. Würden die Reichen auf ihre Privatjets und SUVs verzichten und darauf 400qm Häuser zu besitzen und Schüler*Innen auf ihre Handys, ständig WLAN und andere Sachen, dann kann man neu diskutieren.
Das Thema Klima muss von Allen getragen werden und darf nicht zur Belastung werden.
Ich habe für mich heruntergebrochen: Weniger Menschen = weniger Probleme. Die Erde ist nicht für 8Milliarden (und stetig zunehmend) Menschen gemacht. Egal, wie umweltbewusst sie versuchen zu leben!

Oder einfach: Mir geht das Thema, so laienhaft es in der Presse gelebt und gehypt wird auch auf den Sack. :lach: Probleme werden offensichtlich nur so angegangen, dass sich vom Feuer weggedreht wird. Dann sieht man es nicht mehr und meint das Problem gelöst zu haben. Oder wie ich früher als Kind die kaputte Vase habe "verschwinden lassen". Das Problem war erst mal gelöst. Aber die Vase blieb kaputt und irgendwann holte mich das Problem ein. Und so ists in der Politik...

Viel mehr sollte man sich Sorgen um die zusätzlichen Auswirkungen und Belastungen von 5G, E-Zigaretten, Inflation und Altersarmut machen. :bia:

Falls der Text zu wirr ist... Sorry. :rofl:
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Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #7 am: 25. September 2019, 12:42:54 »


Bei dem Thema kann es schonmal etwas wirr werden und man verzettelt sich leicht, ist aber gut geschrieben und deckt sich weitestgehend mit meinen Ansichten  :zustimm:

Eine ernst gemeinte Frage an alle, da ich mich mit den vorgeschriebenen Aussagen dieser instrumentalisierten Göre nicht beschäftige, macht sie auch Lösungs-/Verbesserungsvorschläge oder pöbelt sie einfach nur gegen alles und jeden?

Zweite Frage, da der Klimawandel ja nicht erst seit gestern stattfindet, wo waren eigentlich die Grünen, diese Öko Partei, die aktuell von diesem Hype profitieren, in den letzten 30-40 Jahren?

Weitere Fragen bezüglich Weltbevölkerung, Ausbeutung, erneuerbare Energien.

Was wäre wohl, wenn es die scharf kritisierte Ein-Kind-Politik der Chinesen nicht gäbe/gegeben hätte? Vermutlich wären wir jetzt nochmal 2-3 Milliarden mehr auf der Erde und hätten noch viel größere Probleme als eh schon.

Welche Auswirkungen hätte es wohl gehabt, wenn wir NICHT in den letzten 200 Jahren Abermilliarden Tonnen fossiler Brennstoffe aus dem Erdboden geholt und in die Luft geblasen hätten?
Stichwort Kontinentaldrift, Oberflächenspannung, Gewicht der Erdkugel und deren Auswirkung auf die Umlaufbahn...

Welche Auswirkungen hat es, wenn wir jetzt Millionen Quadratkilometer der Erdoberfläche mit Solarstrom- und Photovoltaikanlagen zupflastern und die Sonnenenergie eben nicht mehr auf die Oberfläche scheint sondern absorbiert wird bzw Teile davon wieder zurück in die Atmosphäre „gespiegelt“ wird?

Welche Auswirkung auf die Geschwindigkeit der Erdumdrehung und alles damit zusammenhängende haben die Millionen Windkraftanlagen die jetzt überall entstehen?
Die bieten in der Masse ja doch einen erheblichen Widerstand, kann doch sein, wenn auch nur minimal, daß die Erdkugel sich dadurch schneller oder langsamer dreht...

So viele Fragen und Argumente, aber keiner dieser weltweit vielen angeblich so schlauen Wissenschaftler hat den Arsch in der Hose sich dieser Göre entgegenzustellen.
Da müssen wir uns von einer 16jährigen Rotznase die Welt erklären lassen  :stupid:

Hermi

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #8 am: 25. September 2019, 13:52:44 »

Ihr müsst vielleicht mal in andere Medien gucken. Ich empfehle da die FAZ oder einschlägige Journale.
Eure Argumente und Ansichten sind zum Teil ungenau oder nicht richtig. (Solaranlagen, Auswirkungen der 1-Kindpolitik, Auswirkungen der Windkraftanlagen auf die Geschwindigkeit der Erdumdrehung (!) Vegetarier...)
Darauf will ich jetzt im Einzelnen nicht eingehen.

Der menschengemachte Klimawandel ist unter Wissenschaftlern weitgehend unbestritten, die Wissenschaftler, welche sich dagegen positionieren sind sehr selten geworden. Der Stand der Wissenschaft unterstützt also die Ansichten Gretas.
Der Klimawandel ist keine Augenwischerei und ein ernsthaftes Problem.

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Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #9 am: 25. September 2019, 14:57:04 »


Jede Meinung, egal in welche Richtung, wird akzeptiert  :zustimm:

Aber wieso willst du auf die einzelnen Punkte nicht eingehen?

In der FAZ oder anderen „seriöseren“ Medien finde ich auch immer nur dieselben Argumente bzw keine Antworten auf meine Fragen.
Ebenso dürfte unbestritten sein, daß hinter jedem Forschungsergebnis entsprechende Interessenvertreter stehen, traurig aber wahr...

Und dann noch die immer selbe Frage; der Mensch, so wie wir ihn kennen, damals noch ziemlich kleingeistig und unterentwickelt, existiert laut Expertenmeinung seit ca 3-400.000 Jahren.
Wen machen wir dann für die etlichen Klimawandel der bisherigen Zeitgeschichte verantwortlich?

Ich möchte gar nicht abstreiten, daß wir (die Menschheit) einen gewissen Einfluss auf die Klimaveränderung haben, aber wie bei so vielen anderen Dingen auch bin ich der Meinung überschätzen wir maßlos unsere Fähigkeiten und unseren Einfluss.

Meine Meinung ist, wir können die Klimaveränderung durch unser Verhalten möglicherweise marginal beschleunigen (wir reden hier von ein paar hundert oder tausend Jahren), aber aufhalten können wir sie definitiv nicht!

P15z4z13

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #10 am: 25. September 2019, 17:22:35 »

Ihr müsst vielleicht mal in andere Medien gucken. Ich empfehle da die FAZ oder einschlägige Journale.
Eure Argumente und Ansichten sind zum Teil ungenau oder nicht richtig. (Solaranlagen, Auswirkungen der 1-Kindpolitik, Auswirkungen der Windkraftanlagen auf die Geschwindigkeit der Erdumdrehung (!) Vegetarier...)
Darauf will ich jetzt im Einzelnen nicht eingehen.

Der menschengemachte Klimawandel ist unter Wissenschaftlern weitgehend unbestritten, die Wissenschaftler, welche sich dagegen positionieren sind sehr selten geworden. Der Stand der Wissenschaft unterstützt also die Ansichten Gretas.
Der Klimawandel ist keine Augenwischerei und ein ernsthaftes Problem.
Ich gehe davon aus, dass du meinen Beitrag genau gelesen hast?
Wenn ja: Ist dein Post völliger Unsinn.
Wenn nein: Bitte noch einmal lesen.

Habe dir wichtige Punkte mal markiert.

Also... Das Thema ist ja schon auch etwas heikel. Möchte es fast schon mit dem Thema Flüchtlingspolitik auf eine Ebene stellen. Hast du hier eine "Meinung gegen den Strom", wirst du angegangen.

Laienhaft formuliert geht es um die Reduzierung von CO2-Ausstoß. Die Zunahme des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre hat nachweislich seit ~1850 zugenommen und ist (nicht wie Schwankungen in früheren zB durch Vulkanaktivitäten ausgelösten Steigerungen) durch den Menschen verursacht.
Es wird mehr CO2 produziert (durch Zunahme der Bevölkerung), als der Kreislauf (durch Abnahme an Grünflächen) verarbeiten kann. Dies führt zu einer Erhöhung des Gehaltes.
Soweit die Fakten.
Was kann dagegen gemacht werden? CO2 reduzieren natürlich. Aber eben auch wieder mehr Wälder und Grünflächen schaffen.
Solange wir eine dermaßen große Bevölkerung haben, welche selbst nur durch ihre bloße Existenz CO2 ausstößt ist Hopfen und Malz verloren.
Es herrscht ein viel zu Hoher Standard. Autos, Handy, Fernseher, Flugreisen, Klamotten, Elektrizität etc. All die Sachen müssen gefördert, hergestellt, transportiert und später wieder entsorgt werden. Durch den drastischen Anstieg der Bevölkerungszahl, hat sich aber eben auch jene Beschaffung, Beförderung und Entsorgung ver-x-facht. Und das ist für den CO2-Kreislauf zu viel.
Elektroautos? Augenwischerei. Rentieren sie sich doch erst ab 140.000 und mehr Kilometern. Und so lange hält kaum ein Akku.
Ökostrom? Produktion, Beschaffung und Wartung von erneuerbaren Energiequellen sind schädlicher, als z.B. Atomkraftwerke.
Man kann den CO2-Ausstoß in einem einzelnen Land nur signifikant verringern. Und dies wird gerade in Deutschland (zu meinem Unmut aber auf Kosten der Bürger) versucht. Es sind aber mehr Länder wie China, USA und aber auch unterentwickelte Länder, welche den erwünschten Effekt nahezu verpuffen lassen. Es sind nur Tropfen auf heiße Steine, welche nichts bezwecken, solange die Technologie nicht fortschrittlicher ist und eben in den anderen Ländern nicht ebenfalls praktiziert wird, was hier praktiziert werden soll.
Da werden massenweise E-Scooter aufgestellt. Herstellung der Akkus im Vergleich zur Haltbarkeit? Natürlich umweltschädlich. Aber man kann sich ja einreden, dass es CO2 spart, da man ja nicht mit dem Auto fährt.
Immer mehr kaufen sich E-Fahrräder. Super. Noch größerer Akku.
Alternative Lebensstile in den reichen Ländern (vegetarisch/Vegan). Super. Müssen also noch mehr Getreide und andere Pflanzen angebaut werden, um diesen steigenden Bedarf zu decken. Was weicht dafür? Bio-Kulturen, welche für den CO2-Abbau notwendig gewesen wären. Damit tragen Veganer sogar mehr zur Umweltzerstörung bei, als ihnen bewusst (sein will) ist.
Mieten? Steigen. Folge? Immer mehr müssen pendeln, da sie sich nur Wohnung fern ab von der Arbeit leisten können.
Die Liste könnte man jetzt noch eine ganze Weile weiterführen.

Sie zeigt unter dem Strich, dass das Thema sehr wohl wichtig ist, aber eigentlich immer mehr in die falsche Richtung getan wird. Eigentlich würden gerade Entlastungen für die Bürger (Mieten runter), eine Rückkehr zu traditionelleren Lebensformen (Fleisch essen), eine Geburtenquote (Bevölkerungseindämmung), Sterbehilfe (Multimorbidität verhindern), Sport (E-Roller weg), Einschränkungen bei der Abgabe von technischen Geräten (Akkuproduktion), Ausbau Schienennetz (weg von der Straße) etc. viel mehr bezwecken.
Aber man kann nicht sich hinstellen und sagen: Ihr dürft kein Auto mehr fahren. Wir machen das jetzt teurer. Strom: Machen wir teurer. Du kannst dir nur ein altes Auto leisten? Machen wir für dich noch teurer. etc.
Die Probleme müssten an der Wurzel angepackt und dort gegengesteuert werden.
Aber solange die Bevölkerung weiter so drastisch zunimmt, sorgen aktuell angedachte Änderungen nur für die Belastung eines kleinen Teils der Bevölkerung und das kotzt mich an. Es werden Veränderungen vorgeschlagen und gefordert von Menschen (Schülern), welche in ihrem Leben noch nie gearbeitet haben, gar nicht wissen, was solch eine Belastung (mit wenig Geld auszukommen) bedeutet; oder von Leuten, welche so viel Geld verdienen, dass es ihnen egal ist. Würden die Reichen auf ihre Privatjets und SUVs verzichten und darauf 400qm Häuser zu besitzen und Schüler*Innen auf ihre Handys, ständig WLAN und andere Sachen, dann kann man neu diskutieren.
Das Thema Klima muss von Allen getragen werden und darf nicht zur Belastung werden.
Ich habe für mich heruntergebrochen: Weniger Menschen = weniger Probleme. Die Erde ist nicht für 8Milliarden (und stetig zunehmend) Menschen gemacht. Egal, wie umweltbewusst sie versuchen zu leben!

Oder einfach: Mir geht das Thema, so laienhaft es in der Presse gelebt und gehypt wird auch auf den Sack. :lach: Probleme werden offensichtlich nur so angegangen, dass sich vom Feuer weggedreht wird. Dann sieht man es nicht mehr und meint das Problem gelöst zu haben. Oder wie ich früher als Kind die kaputte Vase habe "verschwinden lassen". Das Problem war erst mal gelöst. Aber die Vase blieb kaputt und irgendwann holte mich das Problem ein. Und so ists in der Politik...

Viel mehr sollte man sich Sorgen um die zusätzlichen Auswirkungen und Belastungen von 5G, E-Zigaretten, Inflation und Altersarmut machen. :bia:

Falls der Text zu wirr ist... Sorry. :rofl:

Würde vor allem mal gerne Gegenargumente zu meinen vorgebrachten Vorschlägen für eine CO2-Reduzierung bzw. Kritikpunkte hören, welche folgendes betreffen:

a) zu viele Menschen (bitte meine dazu vorgebrachten Argumente mit widerlegen)
b) was ist daran mit den Vegetariern/Veganern falsch, dass dadurch mehr Anbaufläche benötigt wird?


---
Genau das ist das Problem: Wird was vorgebracht, wird immer schnell gesagt stimmt nicht. Wenn wir hier diskutieren, dann bitte alle Beteiligten die Beiträge genau lesen und selbst Argumente/Gegenargumente und aber auch Vorschläge vorbringen. Sonst läuft es wie es eben immer läuft.
« Letzte Änderung: 25. September 2019, 17:30:11 von Irli »
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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #11 am: 25. September 2019, 18:30:20 »

Puh, da bekommt man richtig Puls, wenn man hier teilweise mitliest.

Wissenschaftler sind sich zwischen 95%-99% sicher, dass der Klimawandel diesmal menschengemacht ist.
Fakt1: "Normal" nach alten Schwankungen müsste der Planet sich aktuell abkühlen
Fakt2: Bei der letzten Heißzeit gab es eine Steigerung der mittleren Erdtemperatur um 1°C innerhalb von 1000 Jahren, zuletzt hat es 100 Jahre gedauert und dann kommen wir zu Fakt 3: Seit den 60ern warnen Wissenschaftler vor der Klimaerwärmung und alle Prognosen wurden nachträglich erfüllt bzw. übertroffen.
Natürlich kann man jetzt abwarten und schauen, ob es wirklich stimmt und zack, der nächste Grad wärmer innerhalb von 50 oder weniger Jahren.

Da ich auch nicht die Zeit und Muße habe hier einen Roman zu schreiben, nehme ich mal Irlis Argument gegen vegane Ernährung.
Wenn man alle Flächen, die aktuell für Tierzucht und wichtig! den Anbau für Tierfutter nimmt und diese einzig für den Anbau für Getreide/Gemüse etc. nutzt, dann könnte man davon die komplette Weltbevölkerung ernähren.
Gerade kurz nach einer Quelle geschaut, hat mich 5 Sekunden gekostet und laut diesem Artikel könnten sogar 4Mrd. Menschen zusätzlich ernährt werden: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/ohne-fleischerzeugung-wuerde-ackerflaeche-fuer-welternaehrung-reichen-9579786.html
Dazu schaut euch 1x kurz den Wasserverbrauch der Produktion tierischer Produkte im Vergleich zu veganer Ernährung an. Sicher im Großteil Europas kein Thema, aber in vielen Ländern dieser Welt.
https://www.cleanenergy-project.de/umwelt/ressourcenmanagement/welche-lebensmittel-verbrauchen-am-meisten-wasser-in-der-herstellung/

Wo ich ganz bei euch bin ist die (Un-)sinnhaftigkeit von Elektroautos, Elektrorollern(!!) und der neuen Energien. Atomkraftwerke hätten mMn niemals vor dem letzten Kohlekraftwerk außer Betrieb genommen werden dürfen, Elektroautos mögen zukünftig besser sein, aber aktuell ist es wohl mehr Schein, solange man keine saubere Energie hat und die Effizienz nicht sonderlich hoch ist. Elektroroller sind der größte Witz, habe neulich erst gelesen, dass sie von der CO2-Bilanz her wirklich schlecht sind:
Fahrrad: 5 (CO2- Emissionen in Gramm pro Person und Kilometer, unter Berücksichtigung von Herstellung, Lebensdauer, Betrieb und Aufladung)
E-Bike: 25
Dieselbus: 51
E-Scooter: 126
PKW: 257
https://www.welt.de/motor/news/article165544500/E-Auto-Batterie.html

Ich gebe zu, meine Quellen sind nun wild zusammengewürfelt (jeweils der erste google-link der Suche), dafür beliebig abgleichbar mit vielen anderen Medien. Zeit Online, Spiegel, New York Times etc, wer sich die Mühe machen möchte. Dazu warnen auch diverse wissenschaftliche Magazine. Am liebsten sind mir jedoch die Leute, die sich lieber den Alternativmedien bedienen, mit denen man alles erklärt bekommt. Dann ist der Klimawandel natürlich NICHT vom Menschen gemacht, 9/11 war ein Mittel der US-Politik und die Erde ist eine Scheibe. Nur weil man einen Wissenschaftler findet, der etwas sagt, heißt es noch lange nicht, dass die anderen 99% unrecht haben!

Ein Schlusswort zu Greta: sicherlich sind Reisen auf dem Segelboot in die USA Unsinn und die Zuschaltung über Skype nachhaltiger und nicht alles toll, was sie macht. Sie hat es aber geschafft ihre Botschaft an die Welt zu bringen.
« Letzte Änderung: 25. September 2019, 18:34:54 von fr0g »
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real_taurus2005

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #12 am: 25. September 2019, 19:11:33 »


...
Bitte zunächst nur kurz in 1-2 Sätzen antworten, später gerne mehr  :peace:

Klappt ja gut...
Ich hatte gestern schon mehr geschrieben, aber dann deswegen wieder eingedampft.

Bisher hatte ich gedacht, nur Donald Trump ist so doof die Klimaerwärmung zu leugnen.
Aber bei den Aussagen, die hier zum Teil kommen...mal im Ernst..
Wenn das wirklich ernst gemeint ist, dann macht es keinen Sinn zu argumentieren/Fajten darzulegen, da diese ja offensichtlich nicht wahrgenommen werrden oder wahrgenommen werden wollen. --> dann enthalte ich mich hier
Aber ehrlich gesagt sind aus meiner Sicht einige der Aussagen so offensichtlich von einem einem Troll geschrieben:
z.B:
...
Stichwort Kontinentaldrift, Oberflächenspannung, Gewicht der Erdkugel und deren Auswirkung auf die Umlaufbahn...

Welche Auswirkungen hat es, wenn wir jetzt Millionen Quadratkilometer der Erdoberfläche mit Solarstrom- und Photovoltaikanlagen zupflastern und die Sonnenenergie eben nicht mehr auf die Oberfläche scheint sondern absorbiert wird bzw Teile davon wieder zurück in die Atmosphäre „gespiegelt“ wird?

Welche Auswirkung auf die Geschwindigkeit der Erdumdrehung und alles damit zusammenhängende haben die Millionen Windkraftanlagen die jetzt überall entstehen?
Die bieten in der Masse ja doch einen erheblichen Widerstand, kann doch sein, wenn auch nur minimal, daß die Erdkugel sich dadurch schneller oder langsamer dreht......
dass ich nur sagen kann "Don't feed the Troll"
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Hermi

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #13 am: 25. September 2019, 19:19:50 »

 :zustimm: Frog hat eigentlich alles gesagt.

@Irli: Vegetarische Ernährung ist prinzipiell nachhaltiger, sofern das lokale Hühnerfleisch nicht durch Avocados o.ä. vegetarische Produkte mit weiten Wegen ersetzt wird. Gibt da sehr interessante Dokus zu. :peace:

Z
Bei der Anzahl der Menschen bin ich eigentlich bei dir. Natürlich wäre es für das Klima besser, wenn wir weniger Menschen wären. Hier ist vor allen Dingen der Lebensstandard entscheidend. Die Erde verkraftet 10 Mrd. Menschen, aber nicht 10 Mrd. Deutsche/Amis :lach:
« Letzte Änderung: 25. September 2019, 19:21:26 von Hermi »
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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #14 am: 25. September 2019, 19:29:52 »


Da ich auch nicht die Zeit und Muße habe hier einen Roman zu schreiben, nehme ich mal Irlis Argument gegen vegane Ernährung.
Wenn man alle Flächen, die aktuell für Tierzucht und wichtig! den Anbau für Tierfutter nimmt und diese einzig für den Anbau für Getreide/Gemüse etc. nutzt, dann könnte man davon die komplette Weltbevölkerung ernähren.
Gerade kurz nach einer Quelle geschaut, hat mich 5 Sekunden gekostet und laut diesem Artikel könnten sogar 4Mrd. Menschen zusätzlich ernährt werden: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/ohne-fleischerzeugung-wuerde-ackerflaeche-fuer-welternaehrung-reichen-9579786.html

Ich bitte noch einmal kurz zu bedenken: Ich sage ganz klar: Der Mensch ist schuld. Steht doch mehr als deutlich oben. ;)
Aber danke für deine Argumentationen. :ja: :zustimm:
Da du mir mit dem "vegan" widersprichst, gehe ich kurz darauf ein (bzgl. auch deiner Quelle).
Hier geht es darum, dass rund 800Mios mehr Menschen ernährt werden könnten, wenn keine Tiere "verzehrt" werden. Dies betrifft aber nur, wenn die normalen durchschnittlichen Anbauformen beibehalten werden.
Ich zäume das Pferd von hinten auf:
Die meisten frei gehaltenen Tiere stehen auf Land, welches eher schlechte Agrarerträge bringt. Der Großteil (gerade in europäischen Ländern) ist ja eher Massentierhaltung (welche natürlich nicht iO ist). Und ja für diese Tiere wird Futter angebaut. Oft werden aber auch Reste anderer Anbauprodukte benutzt (Zuckerrübenrückstände werden zu Pellets für Tierfutter verarbeitet ( https://www.nordzucker.com/geschaeftspartner/produkte/schnitzel-melasse/zuckerruebenschnitzel.html ). So haben beide Seiten einen Nutzen.
Würden jetzt alle nur noch vegetarisch oder vegan essen, müssten viel mehr Anbauflächen geschaffen werden, als sie jetzt vorhanden sind. Denn: Die Berechnungsgrundlagen deiner Quelle besagt wie gesagt die aktuelle Anbauvariante bzw. Nutzung.
Allerdings kannst du alle Menschen der Welt nicht nur mit Getreide oä ernähren. Dazu werden auch Tomaten, Gurken usw. benötigt. Was diese Gemüse- und Obstsorten an Landflächen/Wasser und generelle Bewirtschaftung + deren Erträge bringen/ verursachen, kann ja jeder nachlesen.
Dazu kommt, dass der Anbau auch Dünger braucht. Dünger, welchen vor allem bisher die "Fleischlieferer" produzierten, welche ja weichen müssten. Also müsste auf andere (meist künstliche) Arten von Dünger zurückgegriffen werden. Dazu werden mehr Pflanzenschutzmittel benötigt. Tiere + Land sind ein Ökosystem für sich. Komplette "Vertreibung" der "Fleischlieferer" würde einige Mikroökosystem verschwinden lassen. (Insekten, welche auf und von den Tieren lebten; Vögel etc). Gar nicht mal eingehen möchte ich auf Auswirkungen der Zunahme von immer mehr Monokulturen (was ja zwangsläufig der Fall ist, wenn bald 9Milliarden nur mit Pflanzen ernährt werden wollen).
Hinzu kommt natürlich: Was ist mit Haustieren? Auch vegan ernähren?
Was sind die Auswirkungen? ( https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/vegetarische-oder-vegane-ernaehrung-bei-kindern--gesund-oder-riskant--7948882.html ) Was ist mit den Zusatzstoffen, welche aufgenommen werden müssen? Allen voran B12? Müsste die synthetische Variante noch mehr produziert werden?; was andere Ressourcen beanspruchen würden.
Es wäre (i.m.Augen) engstirnig zu glauben, dass eine rein vegane Lebensweise der Umwelt helfen würde. Veganer Lebensstil ist Luxus auf Kosten der Natur.
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fr0g

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #15 am: 25. September 2019, 20:52:40 »

Zitat
Ich bitte noch einmal kurz zu bedenken: Ich sage ganz klar: Der Mensch ist schuld. Steht doch mehr als deutlich oben. ;)
Aber danke für deine Argumentationen. :ja: :zustimm:
Das hab ich wahrgenommen, damit wollte ich dich auch nicht ansprechen, sondern andere Schreiber.

Zitat
Da du mir mit dem "vegan" widersprichst, gehe ich kurz darauf ein (bzgl. auch deiner Quelle).
Hier geht es darum, dass rund 800Mios mehr Menschen ernährt werden könnten, wenn keine Tiere "verzehrt" werden. Dies betrifft aber nur, wenn die normalen durchschnittlichen Anbauformen beibehalten werden.
Da vegane Ernährung Eier, Milch etc. ausschließt, spricht meine Quelle von 4 Mrd. Menschen zusätzlich. Dass eine ökologische Landhaltung nur 75-87% der Erträge bringt, stimmt natürlich.

Zitat
Ich zäume das Pferd von hinten auf:
Die meisten frei gehaltenen Tiere stehen auf Land, welches eher schlechte Agrarerträge bringt. Der Großteil (gerade in europäischen Ländern) ist ja eher Massentierhaltung (welche natürlich nicht iO ist). Und ja für diese Tiere wird Futter angebaut. Oft werden aber auch Reste anderer Anbauprodukte benutzt (Zuckerrübenrückstände werden zu Pellets für Tierfutter verarbeitet ( https://www.nordzucker.com/geschaeftspartner/produkte/schnitzel-melasse/zuckerruebenschnitzel.html ).

Ich glaube die freigehaltenen Tiere kann man außen vor lassen. 99% der in Deutschland getöteten Tiere kommen aus der Massentierhaltung.
Es ist sicher löblich, wenn es solcher Restabfall zum Tierfutter schafft, dennoch ist doch einfach Fakt, dass mehr Menschen ohne als mit Tierhaltung ernährt werden können, siehe Quelle oben. Deshalb verstehe ich diese Argumentation nicht.


Zitat
So haben beide Seiten einen Nutzen.
Würden jetzt alle nur noch vegetarisch oder vegan essen, müssten viel mehr Anbauflächen geschaffen werden, als sie jetzt vorhanden sind. Denn: Die Berechnungsgrundlagen deiner Quelle besagt wie gesagt die aktuelle Anbauvariante bzw. Nutzung.
Allerdings kannst du alle Menschen der Welt nicht nur mit Getreide oä ernähren. Dazu werden auch Tomaten, Gurken usw. benötigt. Was diese Gemüse- und Obstsorten an Landflächen/Wasser und generelle Bewirtschaftung + deren Erträge bringen/ verursachen, kann ja jeder nachlesen.
Eben nicht. Es gibt genügend Quellen um aufzuzeigen, dass die Flächen für pflanzliche Ernährung ausreichend sind. Eine davon ist die, die du zitiert hast. Lieber Irli, ALLE pflanzlichen und lokalen Lebensmittel, von Korn über Tomate und Gurke bis zum Mais und Reis verbrauchen weniger Fläche als Fleisch. Demnach braucht man eben NICHT mehr Fläche, sondern weniger. Und was mich bei sowas ärgert (nicht über dich persönlich, keine Sorge): Es gibt hunderte Argumente und Studien, die aus vielen Hinsichten eindeutig nahelegen, dass vegane Ernährung viel umweltverträglicher ist als vegetarische Ernährung und diese wiederum als Ernährung mit Fleisch.

Quelle1: https://www.brot-fuer-die-welt.de/fileadmin/mediapool/2_Downloads/NIFSA/aktionsbeschreibung.pdf
Quelle2: https://www.ernaehrungsberatung.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/9A7D595D7A7A67D2C1257B82004A75EF?OpenDocument


Zitat
Dazu kommt, dass der Anbau auch Dünger braucht. Dünger, welchen vor allem bisher die "Fleischlieferer" produzierten, welche ja weichen müssten. Also müsste auf andere (meist künstliche) Arten von Dünger zurückgegriffen werden. Dazu werden mehr Pflanzenschutzmittel benötigt. Tiere + Land sind ein Ökosystem für sich. Komplette "Vertreibung" der "Fleischlieferer" würde einige Mikroökosystem verschwinden lassen. (Insekten, welche auf und von den Tieren lebten; Vögel etc). Gar nicht mal eingehen möchte ich auf Auswirkungen der Zunahme von immer mehr Monokulturen (was ja zwangsläufig der Fall ist, wenn bald 9Milliarden nur mit Pflanzen ernährt werden wollen).
Interessant, darüber hab ich noch nie nachgedacht. Hast du eine Quelle, die besagt, dass ohne Tierhaltung Düngermangel entstünde? Im  Garten kann man nämlich mit Pflanzenresten (Stichwort: Kompost) sehr gut düngen. Warum sollte das in der Landwirtschaft nicht auch funktionieren?

Zitat
Hinzu kommt natürlich: Was ist mit Haustieren? Auch vegan ernähren?
Was sind die Auswirkungen? ( https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/vegetarische-oder-vegane-ernaehrung-bei-kindern--gesund-oder-riskant--7948882.html )
Nein, warum auch? Meiner Meinung nach würde es vollkommen reichen, wenn ein Deutscher im Durchschnitt nicht mehr 60kg Fleisch pro Jahr, sondern nur mehr sagen wir 6kg isst, die von freier Tierhaltung kommen. Das wäre zu 90% so gut wie eine rein vegane Ernährung.

Zitat
Was ist mit den Zusatzstoffen, welche aufgenommen werden müssen? Allen voran B12? Müsste die synthetische Variante noch mehr produziert werden?; was andere Ressourcen beanspruchen würden.
Es wäre (i.m.Augen) engstirnig zu glauben, dass eine rein vegane Lebensweise der Umwelt helfen würde. Veganer Lebensstil ist Luxus auf Kosten der Natur.
Also, dann oute ich mich mal. Ich esse kein Fleisch, zu Hause essen meine Freundin und ich bis auf seltene Ausnahmen vegan. Als Vegetarier brauchst du bei abwechslungsreicher und gesunder Ernährung keine Nahrungsergänzungsmittel, vegan muss man zwingend irgendwann anfangen B12 zu sich zu nehmen. Da musst du dir ob der Menge auch keine Sorgen machen, denn das B12, das Fleischesser zu sich nehmen, wird den Tieren ebenso zugefüttert wie den Veganern. :) Ursprünglich haben die Tiere das B12 mal aus dem Gras bekommen, die Zeiten sind leider vorbei.
Veganer Lebensstil ist definitiv kein Luxus auf Kosten der Natur, sondern Luxus auf Kosten des Kontostands, wenn es ökologisch produzierte Lebensmittel sein sollen.

Irli, wirklich nicht böse gemeint. Aber mMn versteifst du dich in diesem Punkt und argumentierst ohne genaue Infos zu haben bzw. gräbst Argumente hervor, die du weder belegst, die noch von größerer Relevanz im Gesamtkontext sind (Hausttiernahrung/Dünger/Nahrungsergänzungsmittel). Es ist nun einmal Fakt, dass tierische Ernährung im Übermaß bzw. Massentierhaltung (genau wie konventionelle Landwirtschaft) eine Katastrophe für die CO2-Bilanz, für die Artenvielfalt, die Tiere und den Wasserverbrauch sind.
Es mag auch sein, dass ich irgendwann mal wieder Fleisch esse. Aktuell vermisse ich es nicht. Aber wenn, dann kommt es garantiert  genau wie Obst und Gemüse vom ökologischen Marktstand meines Vertrauens oder direkt vom Hof. Und garantiert werden es keine >=6kg pro Jahr sein.

Dazu muss man sagen, dass wir im ganzen "CO2-Problem" nun einen eher kleinen Sektor angesprochen haben (Landwirtschaft etwa 5% in Deutschland). Wesentlicher und mein Grund der Ernährungsumstellung dürfte hier das  Problem des Artensterben (Insekten, Vögel etc.) sein, sowie die Tierquälerei. In Deutschland alleine werden jedes Jahr 750 Millionen Tiere geschlachtet. Wenn es aber noch CO2 einspart, empfinde ich das als netten Nebeneffekt.

Für die CO2-Bilanz wesentlicher sind Haushalte (10%), Straßenverkehr (15%), Industrie (21%) und ganz wichtig, weshalb ich den Ausstieg aus Atomkraft vor Kohle so falsche finde die Energiewirtschaft mit 40%(!).
https://www.focus.de/wissen/klima/klimapolitik/tid-16450/klimapolitik-co2-ausstoss-in-deutschland_aid_459568.html

So, das hat mich jetzt fast eine Stunde gekostet, hat aber richtig gut getan. Danke für die Diskussion   :)
« Letzte Änderung: 25. September 2019, 21:22:58 von fr0g »
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Rossi

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #16 am: 25. September 2019, 21:09:29 »

Danke, fr0g.
Beüglich der Möglichkeiten, 10 Milliarden Menschen bei entsprechender Nutzung der Ressourcen, zu ernähren stimme ich dir voll zu.
Wir können es schaffen - ob Eingriffe ins Genom der Pflanzen oder das Wiederentdecken alter, resistenter und der Umgebung angepasster Pflanzen: ich glaube, dass der Schritt, weg von der Ernährung mit hohem Fleischkonsum, einer der Schlüssel zum Erfolg ist.

Thema vegane Ernährung: Wie schwer ist dir die Umstellung gefallen? Derzeit reduziere ich meinen Fleischkonsum, vegetarische Ernährung kann ich mir zumindest vorstellen - aber vegan?
« Letzte Änderung: 25. September 2019, 21:29:20 von Rossi »
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Hermi

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #17 am: 25. September 2019, 21:21:31 »

Ich empfehle die Doku: 10 Mrd. wie werden wir alle satt. :winken:

@Irli: Um es vereinfacht auszudrücken: Die Landwirtschaft die wir betreiben im Tiere zu füttern, welche wir dann essen, könnte viel effizienter direkt für den Konsum der Menschen genutzt werden. Die Weideflächen der Viecher gehen übrigens oft genug auf Kosten von Wäldern (Schlagwort Regenwald Brasilien...)

Ich bin selbst kein Vegetarier, habe meinen Fleischkonsum aber reduziert. Nach der deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte man zwischen 300-600 Gramm Fleisch die Woche essen. Prinzipiell gilt für die meisten Deutschen wohl: Weniger Fleisch essen und dafür bessere Qualität. :zustimm:
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Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #18 am: 25. September 2019, 23:29:40 »


Zunächst mal vielen Dank für eure Beiträge zu dem Thema  :zustimm:

War mir schon klar, daß es hier und da etwas hitzig werden könnte, aber so Begriffe wie „Troll“ und ähnliches kann man sich gerne sparen, vielen Dank  ;)

Ich weiß, es kann tierisch nerven, wenn man das Gefühl hat, der Hirni gegenüber kann oder will mich nicht verstehen oder redet einfach nur Unsinn.

Ich schließe mich da definitiv nicht aus, ich gebe zu, es ist ziemlich schwierig mich von meiner Meinung abzubringen, da muss man schon gut argumentieren und das mit unwiderlegbaren Fakten begründen können.

Ich bin womöglich nicht besonders schlau und schon gar kein Wissenschaftler oder ähnliches.
Alles, worüber ich verfüge, ist gesunder Menschenverstand und ein großes Repertoire an Fragen.

An so banale Dinge wie Anbauflächen für Tierfutter habe ich zb gar nicht gedacht.

Verstehen kann ich jedenfalls so gar nicht, trotz all der Wissenschaftler und Klimaberechner, warum nun alle voll auf Elektro setzen wo doch offensichtlich ist, daß das nicht der Weisheit letzter Schluß ist?

Und wieso man in heutiger Zeit, wo wir die modernsten, sichersten und effektivsten AKWs aller Zeiten bauen könnten, die Dinger reihenweise abgeschaltet werden ohne wirklich stabile Alternativen zu haben?

@taurus - ich lasse mich gerne belehren, aber meine Fragen von vornherein als Schwachsinn abzuwatschen  finde ich nicht sehr produktiv.
Wenn du mal ganz ganz viel Zeit und Langeweile hast kannst du zu meinen Fragen ja mal Stellung nehmen, ob das irgendwie schonmal berechnet wurde und ob es wirklich so schwachsinnig ist  :peace:

Dragon

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #19 am: 25. September 2019, 23:58:10 »

Der Mensch als solches ist meiner Meinung nach nicht in der Lage sich zu ändern, so lange es von Generation zu Generation vorgelebt wird.
Die Menge an Gut- Menschen die es in entsprechenden Positionen geben müsste um weltweit etwas zu verändern, gibt es nicht.
Der Mensch wird sich wohl mit der Zeit von alleine zu Grunde richten, es geht doch wie immer nur um Geld und Macht.
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Hermi

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #20 am: 26. September 2019, 00:08:39 »

Dein großes Repertoire an Fragen lässt sich gut reduzieren. Wenn dich das Thema interessiert, dann google mal ein wenig. Es gibt da spannende Dokus zu, die das auch anschaulich für Normalsterbliche wie dich und mich erklären. Harald Lesch macht das finde ich sehr gut. Guck mal bei YouTube. :peace:

Die Bezeichnung als Troll kam daher, dass sich deine Fragen mit wenig Recherche beantworten lassen können. Einfach mal googlen, lesen und sich anhand der Fakten eine Meinung bilden. :zustimm:
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Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #21 am: 26. September 2019, 00:35:24 »


Vielen Dank, wie gesagt, lasse mich gerne belehren, aber kommt dann schon auf die Art und Weise an...

Solche Fragen wie die von taurus als unsinnig kritisierten lasse ich mir übrigens nicht von irgendwelchen Wissenschaftlern oder fragwürdigen Artikeln aufbinden sondern die bastel ich mir selber zusammen.
Mag sein, daß ich in mancherlei Hinsicht völlig beschränkt oder bescheuert bin, aber dann kann man mich ja kurz aufklären und gut ist.

Frage, was taugt sowas http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/Klimageschichte.htm

Lesenswert oder besser gleich in die Tonne kloppen?


Wenn ich kurz mal als Erklärung hinzufügen darf (wer nicht mag muss ja nicht drauf eingehen).
Zur Frage mit den Millionen Quadratkilometern Solar- bzw Photovoltaikanlagen.

Wenn ich im Garten 10 m2 Tomaten anpflanze und den ganzen Sommer knallt da die Sonne drauf dann hat das ja Auswirkungen.
Wenn ich im Jahr darauf über dieselbe Fläche einen Sonnenschirm spanne hat das ja auch Auswirkungen.

Ist der Denkansatz so schwachsinnig bzw die Auswirkungen so marginal dass sie nicht mal erwähnenswert sind?

P15z4z13

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #22 am: 26. September 2019, 08:08:06 »

@fr0g : Starker und sachlicher Beitrag. :zustimm: Da bin ich, mit dir als überzeugten Veganer, ja auf genau den Richtigen getroffen. :lach:
Das Problem bei den Diskussionen um dieses Thema herum sind natürlich viele rein hypothetische Annahmen und Hochrechnungen, auf Grund falscher oder unzureichender Grundlagen. Es darf nicht nur an den Anbau für sich gedacht werden. (gehe da gleich kurz noch einmal darauf ein)

Habe hier mal eine Berechnung gefunden, wo sich jemand mit dem Thema Selbstversorgung aus rein pflanzlichen Produkten auseinander gesetzt hat:
http://gourmetbauer.de/anbauflaeche-erntemenge-und-kalorien-wieviel-flaeche-braucht-man-zur-selbstversorgung-aus-dem-eigenen-garten/
Aus dem Beitrag sind erstmal folgende Daten festzuhalten:
Jedem Menschen stehen theoretisch 2000qm Ackerfläche zu. Wie realistisch diese Zahl ist, stelle ich mal (mit Abstand) in Frage. Zum einen ist die Berechnung von 2015 (Bevölkerung damals 7,35 zu heute 7,71Milliarden ( https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1716/umfrage/entwicklung-der-weltbevoelkerung/ ); anders berechnet: Mit der heutigen Bevölkerungsanzahl wären es schon nur noch 1.900qm; bei 10Milliarden Menschen 1.400qm); und zum anderen stellt sich natürlich die Frage, ob gerade wichtige Themen wie Flächen für Düngemittelgewinnung; ertragsabhängige Regionszugehörigkeit der Fläche; Lage der Fläche im Bezug zum Wasser etc. Berücksichtigung fanden.
Übrigens zum Thema Dünger ist ganz interessant mal hier nachzulesen ( https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Archive:Fertiliser_consumption_and_nutrient_balance_statistics/de#D.C3.BCngemittelverbrauch ) zwar auch etwas älter die Daten, daher ist jetzt schon mit höherem Verbrauch zu rechnen. Eine Zahl von 2016 ( https://knoema.de/atlas/Welt/Düngemittelverbrauch ). 140kg/Ackerland. Das bei den jetzigen Nutzungen. Wird also mehr Ackerfläche verwendet, muss entsprechend viel mehr produziert werden. Mit rein pflanzlich gewonnen Dünger kommst du natürlich nicht weit. Alleine, weil die Herstellung a) länger dauert und es b) weniger Nährstoffe gibt ( https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/ackerbau/pdf/naehrstoffgehalte-organischer-duenger.pdf ). Interessant dabei auch zu erfahren, was Pflanzen so brauchen bzw. die Einschränkungen in Deutschland, was Dünger angeht: ( https://www.lfl.bayern.de/iab/duengung/031245/index.php )
Nicht zu vergessen, dass eine der am häufigsten verwendete Düngemittelform auf Stickstoffbasis ist (bzw. Stickstoff auch benötigt wird). Jedoch trägt Düngen ebenso zum Klimawandel bei. Eine verstärkte Agrarwirtschaft würde also den Effekt verstärken ( http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/18162.pdf ).

Also, um oben wieder anzuknüpfen, besagt die Berechnung oben, dass ca. 400-600qm/Person in Deutschland ausreichen, um eine Person im Jahr zu ernähren. Dabei findet aber nur Deutschland Berücksichtigung.
Der Nährstoffgehalt der Böden in anderen Länder, die Klimazonen, der Zugang zum Wasser, der Nährstoffbedarf in unterschiedlichen Entwicklungsstadien des Menschen; Sportler etc; + das sicher mehr gewünscht wird (Stichwort: Abwechslungsreiche Ernährung).
Es geht ja dann nicht nur über Gemüse (Getreide/Kartoffeln/Bohnen), sondern auch über Obst und Gemüsesorten, welche noch einmal völlig andere Anbauansprüche haben.
Nicht zu vergessen sind ertragsarme Jahre (Deutschland 2018 zB), wie steht es dann um die Ernährung? Überbewirtschaftung? (Erntepause)
Und was ich oben angesprochen habe: Eine Verdrängung der Nutzviehhaltung würde ebenso Konsequenzen in Mikro-Ökosystemen nach sich ziehen.

Aber: Was der richtige Weg ist (und auch von euch erwähnt): Eine Reduzierung des Fleischverbrauches (oder auch generell des Nahrungsmittelbedarfs -- Adipositas als neue Volkskrankheit; Überkonsum; Wegwerfgesellschaft), ist wichtig.
Das ist es auch, was ich mit oben meinte: Rein Vegan sei engstirnig. Nur eines für sich alleine wird nicht funktionieren
+ (um den Bogen vollends zu spannen), wird eine Umstellung auf rein vegane Ernährung eben nicht den Klimawandel stoppen, sondern könnte sogar (Stichwort Düngen) weiter dazu beitragen.

Das Thema kann von beiden Seiten aus gut argumentiert werden. Und jedes der (fundierten) Argumente hat auch seine Berechtigung. Aber beide Seiten müssen eben auch ein wenig weiter schauen. Und das machen wir hier ja.
Danke für die tolle Diskussion.  :bia:
« Letzte Änderung: 26. September 2019, 08:18:37 von Irli »
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Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #23 am: 26. September 2019, 14:30:38 »


Moin Moin  :winken:

Damit ich nicht mehr ganz so doof dastehe habe ich mich in meine selbst gestellten Fragen etwas schlau gemacht, oder es zumindest versucht.

Bezüglich der Auswirkungen von Massen an Photovoltaikanlagen stelle ich fest, daß diese nicht so gravierend sind wie ich befürchtet habe.

Allerdings habe ich nun folgendes Problem; China verfügt aktuell über die weltweit größten Flächen von Photovoltaik bzw Solaranlagen, zigtausende Quadratkilometer, die Gesamtfläche konnte ich leider nirgendwo erlesen. Allein die größte hat aber immerhin eine Fläche von 27.000 Quadratkilometern  :geschockt:
Alle chinesischen Anlagen zusammengenommen decken aktuell 1% des Energiebedarfs von China.
Möchte man nun auf mindestens 50% Deckung kommen, verfünffacht sich diese Fläche bereits auf rund 1,3 Millionen Quadratkilometer, ziemlich viel finde ich, und das alleine nur für China!

Welche Fläche bräuchte man also, um weltweit alle zumindest zu 50% mit Solarenergie zu versorgen? Da müsste man wohl halb Europa zuballern, wenn das mal reicht...

Zusatzfrage: wie energieintensiv und co2belastend sind Produktion und Errichtung solcher Anlagen, zuzüglich Leitungen, Transformatoren und was man sonst so braucht?

Mein Fazit (ja ich weiß  :stupid: ) um langfristig eine deutliche positivere CO2 Bilanz zu erreichen muss man erstmal eine deutlich schlechtere Bilanz in Kauf nehmen.
Das dürfen wir aber nicht, weil wir sonst das maximal 2 Grad Klimaziel verpassen...und nun?

@vegane Ernährung folgende Frage (konnte ich leider nicht finden); welchen Nährwert hat ein Schnitzel von 200g und wieviel Obst und Gemüse braucht man um denselben Nährwert zu erhalten?

Eins noch, wenn ich darf, bezüglich diverser Berechnungen verschiedener Wissenschaftler.
Seit den 70ern erzählt man uns, das Öl wird knapp, das ist nun 50 Jahre her.
Seitdem hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt, der Bedarf entsprechend auch vervielfacht.
Es ist aber offensichtlich immer noch jede Menge davon da, und viele Regionen dieser Erde sind noch gar nicht erforscht bezüglich Erdölvorräten. Verrechnet?

Bringt mich zum Elefanten und dem Gänseblümchen. Berechnungen zufolge sei es möglich, einen Elefanten an einem Gänseblümchen am Abhang runterhängen zu lassen, rein theoretisch hält das. Versucht man das jedoch aus...naja, dürfte bekannt sein.

Was ich damit sagen möchte, ich finde es beeindruckend mit was für Zahlen und Formeln in den verschiedenen Klimamodellen/Berechnungen rumhantiert wird. Ob das alles so stimmt, erschließt sich mir leider nicht  :gruebel: Dabei kann man nicht mal das Wetter für übermorgen 100%ig Vorhersagen...naja.  :peace:

Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #24 am: 26. September 2019, 19:23:50 »

Harald Lesch macht das finde ich sehr gut. Guck mal bei YouTube. :peace:
Da es grade auf ZDF Info läuft, Leschs Kosmos - Leben auf der Supererde

Mal ehrlich, wenn unsere Wissenschaftler nichts besseres zu tun haben als sich mit so einem unbeschreiblichen Supermegaschwachsinn zu beschäftigen dann hat die Menschheit nichts anderes als den schnellen „Klimatod“ verdient  :stupid:

Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #25 am: 27. September 2019, 13:43:29 »


 :winken: Da mir furchtbar langweilig ist und ich sonst nichts besseres zu tun habe schmeiße ich nochmal verschiedenes auf den Markt, auch wenn ich das Gefühl habe, es mag keiner mehr mit mir diskutieren.
Dazu möchte ich anmerken, wenn ihr alles das glaubt, was euch von Wissenschaftlern&Co. vorgegaukelt wird ist das euer Problem, ich tue es jedenfalls nicht!

Ich habe mir jetzt die eine oder andere Lesch-Doku angesehen und muss sagen, je mehr ich davon sehe umso bescheuerter wird es.
Insbesondere diese Folge hat es mir angetan

Da spricht er selber davon, ab 09:58, das alles das, was aktuell passiert, schon immer passierte, sonst wären wir alle gar nicht da und die Erde wäre eine einzige Eiskugel.
Kurz gesagt, die Sonne gewann an Strahlkraft, die Erde erwärmte sich, Gletscher (Eis) schmolzen ab, die Oberfläche wurde dunkler, weitere Erwärmung, weitere Schmelze, mehr dunkle Oberfläche, mehr Wärme, mehr Schmelze, undsoweiterundsofort...ganz natürlicher Vorgang...
Da es das im Laufe der letzten 4,6 Milliarden Jahre immer mal wieder gegeben hat in die eine oder andere Richtung, mal heftiger (wärmer) mal weniger heftig (kälter), ganz normaler Vorgang.
Will man das ernsthaft belegen, sollte man schon wenigstens die Temperaturen der letzten paar hundert Millionen Jahre zurate ziehen, kann man aber nicht, weil damals noch keiner nachgemessen hat. So stützt sich alles auf kuriose Berechnungen, Annahmen und Vermutungen.

Die Diagramme und Statistiken die uns präsentiert werden lauten ab 1850-1880, also mal grade die letzten 150 Jahre, gemessen am Erdzeitalter mit all seinen Entwicklungen einfach nur lächerlich.
Es soll schon Zeiten gegeben haben, in denen es deutlich kälter war als heute, aber ebenso gab es (Wissenschaftlern zufolge) auch schon Zeiten, in denen es nochmal 5 Grad wärmer war als das, was uns als Horrorszenario für die kommenden Jahre prophezeit wird...

Was wissen wir denn eigentlich über die Sonne? War schonmal jemand auf der Sonnenoberfläche oder wenigstens in der Nähe davon? Nein! War schonmal jemand im inneren der Sonne? Nein!
Also alles, was wir glauben über die Sonne zu wissen, sind Vermutungen und Berechnungen von ganz schlauen Leuten...

Was wissen wir eigentlich über die Erdkugel? Sie hat einen Durchmesser von ca 12.000 Kilometern, das bisher tiefste gebohrte Loch geht grade mal 12 Kilometer tief, also grade mal ein Tausendstel, nimmt man die Erdmitte immer noch grade mal ein fünfhundertstel...und anhand der Daten aus diesem Miniloch will man nun ganz genau wissen wie das Erdinnere aussieht...Respekt!

Mal ein Beispiel; ich gebe euch einen Apfel und ihr dürft ein 2mm tiefes Loch bis unter die Schale bohren und sollt mir anhand dieser Bohrung erklären wie der Apfel aufgebaut ist.
Will nun jemand ernsthaft behaupten, er könne anhand dieser Bohrung berechnen und erkennen, daß der Apfel im inneren Kerne hat? Nicht ernsthaft, oder?
Das wissen wir erst, seitdem jemand mal den Apfel in der Mitte zerteilt hat.
Hat sowas schonmal jemand mit der Erde, der Sonne oder dem Mond gemacht? Glaube nicht...

Themenwechsel, da es hier angeführt wurde. Kann jemand definitiv ausschließen, das 9/11 politisch gewollt war? Glaube nicht... Kann doch sein, daß die USA die Macht und die Möglichkeiten hatten, das was zu drehen. Folgender Dialog; „Chef, Öl wird knapp“, „ach du Schande lass mal was machen“, „Irak attackieren, paar Ölfelder abgreifen“, „einfach so, ohne Grund?“
Heraus kam 9/11, 4.000 gehen drauf, 300 Millionen werden weiter mit Öl versorgt, guter Tausch, oder?

Oder Kennedy. Wieso sind die Unterlagen bis heute unter Verschluß? Wieso ist ausgerechnet das Gehirn des mächtigsten Mannes der Welt verschwunden? Klar, kann mal was verloren gehen, aber ausgerechnet das? Sehr merkwürdig.

Man muss nicht alles glauben, was einem so vorgeeiert wird, man darf auch schon mal kritisch nachfragen. Lesch sagt das ja auch, 999 haben diese Meinung, einer hat eine andere. Kann doch gar nicht sein, daß 999 doof sind und nur der eine weiß Bescheid.
Und selbst wenn es so wäre, könnte dieser eine sich niemals gegen die Macht und den Zusammenhalt (aus welchen Gründen auch immer) durchsetzen.

Abschließend, wenn ich wahnsinnig viel Geld und Macht und Einfluß hätte, würde ich folgende Theorie aufstellen; es gab vor 1,5-1,8 Milliarden Jahren schonmal eine Zivilisation, ganz ähnlich der heutigen, nur noch schlauer und noch gieriger. Damals lebten bis zu 20 Milliarden Menschen auf der Erde. Mit ihrer Gier nach immer mehr und immer mehr und bedingt durch die auch damals schon existierende Klimaveränderung ging irgendwann alles vor die Hunde und alles wurde vernichtet. Da das aber nun schon 1,5-1,8 Milliarden Jahre her ist und sich mittlerweile eine 250-300 Kilometer dicke Schicht über das alles gelegt hat, wir aber wie oben erwähnt bisher nur 12 Kilometer tief gebohrt haben, wissen wir von deren Existenz bisher nichts.
Kann das jemand definitiv ausschließen? Denke nicht  :peace:

MacBluePerry

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #26 am: 27. September 2019, 14:34:08 »


 :winken: Da mir furchtbar langweilig ist und ich sonst nichts besseres zu tun habe schmeiße ich nochmal verschiedenes auf den Markt, auch wenn ich das Gefühl habe, es mag keiner mehr mit mir diskutieren.
Dazu möchte ich anmerken, wenn ihr alles das glaubt, was euch von Wissenschaftlern&Co. vorgegaukelt wird ist das euer Problem, ich tue es jedenfalls nicht!

Ich habe mir jetzt die eine oder andere Lesch-Doku angesehen und muss sagen, je mehr ich davon sehe umso bescheuerter wird es.
Insbesondere diese Folge hat es mir angetan

Da spricht er selber davon, ab 09:58, das alles das, was aktuell passiert, schon immer passierte, sonst wären wir alle gar nicht da und die Erde wäre eine einzige Eiskugel.
Kurz gesagt, die Sonne gewann an Strahlkraft, die Erde erwärmte sich, Gletscher (Eis) schmolzen ab, die Oberfläche wurde dunkler, weitere Erwärmung, weitere Schmelze, mehr dunkle Oberfläche, mehr Wärme, mehr Schmelze, undsoweiterundsofort...ganz natürlicher Vorgang...
Da es das im Laufe der letzten 4,6 Milliarden Jahre immer mal wieder gegeben hat in die eine oder andere Richtung, mal heftiger (wärmer) mal weniger heftig (kälter), ganz normaler Vorgang.
Will man das ernsthaft belegen, sollte man schon wenigstens die Temperaturen der letzten paar hundert Millionen Jahre zurate ziehen, kann man aber nicht, weil damals noch keiner nachgemessen hat. So stützt sich alles auf kuriose Berechnungen, Annahmen und Vermutungen.

Die Diagramme und Statistiken die uns präsentiert werden lauten ab 1850-1880, also mal grade die letzten 150 Jahre, gemessen am Erdzeitalter mit all seinen Entwicklungen einfach nur lächerlich.
Es soll schon Zeiten gegeben haben, in denen es deutlich kälter war als heute, aber ebenso gab es (Wissenschaftlern zufolge) auch schon Zeiten, in denen es nochmal 5 Grad wärmer war als das, was uns als Horrorszenario für die kommenden Jahre prophezeit wird...

Was wissen wir denn eigentlich über die Sonne? War schonmal jemand auf der Sonnenoberfläche oder wenigstens in der Nähe davon? Nein! War schonmal jemand im inneren der Sonne? Nein!
Also alles, was wir glauben über die Sonne zu wissen, sind Vermutungen und Berechnungen von ganz schlauen Leuten...

Was wissen wir eigentlich über die Erdkugel? Sie hat einen Durchmesser von ca 12.000 Kilometern, das bisher tiefste gebohrte Loch geht grade mal 12 Kilometer tief, also grade mal ein Tausendstel, nimmt man die Erdmitte immer noch grade mal ein fünfhundertstel...und anhand der Daten aus diesem Miniloch will man nun ganz genau wissen wie das Erdinnere aussieht...Respekt!

Mal ein Beispiel; ich gebe euch einen Apfel und ihr dürft ein 2mm tiefes Loch bis unter die Schale bohren und sollt mir anhand dieser Bohrung erklären wie der Apfel aufgebaut ist.
Will nun jemand ernsthaft behaupten, er könne anhand dieser Bohrung berechnen und erkennen, daß der Apfel im inneren Kerne hat? Nicht ernsthaft, oder?
Das wissen wir erst, seitdem jemand mal den Apfel in der Mitte zerteilt hat.
Hat sowas schonmal jemand mit der Erde, der Sonne oder dem Mond gemacht? Glaube nicht...

Themenwechsel, da es hier angeführt wurde. Kann jemand definitiv ausschließen, das 9/11 politisch gewollt war? Glaube nicht... Kann doch sein, daß die USA die Macht und die Möglichkeiten hatten, das was zu drehen. Folgender Dialog; „Chef, Öl wird knapp“, „ach du Schande lass mal was machen“, „Irak attackieren, paar Ölfelder abgreifen“, „einfach so, ohne Grund?“
Heraus kam 9/11, 4.000 gehen drauf, 300 Millionen werden weiter mit Öl versorgt, guter Tausch, oder?

Oder Kennedy. Wieso sind die Unterlagen bis heute unter Verschluß? Wieso ist ausgerechnet das Gehirn des mächtigsten Mannes der Welt verschwunden? Klar, kann mal was verloren gehen, aber ausgerechnet das? Sehr merkwürdig.

Man muss nicht alles glauben, was einem so vorgeeiert wird, man darf auch schon mal kritisch nachfragen. Lesch sagt das ja auch, 999 haben diese Meinung, einer hat eine andere. Kann doch gar nicht sein, daß 999 doof sind und nur der eine weiß Bescheid.
Und selbst wenn es so wäre, könnte dieser eine sich niemals gegen die Macht und den Zusammenhalt (aus welchen Gründen auch immer) durchsetzen.

Abschließend, wenn ich wahnsinnig viel Geld und Macht und Einfluß hätte, würde ich folgende Theorie aufstellen; es gab vor 1,5-1,8 Milliarden Jahren schonmal eine Zivilisation, ganz ähnlich der heutigen, nur noch schlauer und noch gieriger. Damals lebten bis zu 20 Milliarden Menschen auf der Erde. Mit ihrer Gier nach immer mehr und immer mehr und bedingt durch die auch damals schon existierende Klimaveränderung ging irgendwann alles vor die Hunde und alles wurde vernichtet. Da das aber nun schon 1,5-1,8 Milliarden Jahre her ist und sich mittlerweile eine 250-300 Kilometer dicke Schicht über das alles gelegt hat, wir aber wie oben erwähnt bisher nur 12 Kilometer tief gebohrt haben, wissen wir von deren Existenz bisher nichts.
Kann das jemand definitiv ausschließen? Denke nicht  :peace:

Danke für den sehr schönen Beitrag ....  :verweis: :zustimm:

Find ich super zu lesen und kann mich deiner Meinung wirklich nur anschließen ... vor allem mit den Berechnungen der schlauen Leute .... woher wissen wir eigentlich das unsere bzw. deren Formeln alle richtig sind ? Ich meine es braucht nur irgendwo ein Fehler zu sein und so ziemlich alles würde zusammen fallen .... im Endeffekt sind wir nur eine bessere Version von den Menschen die früher dachten die Erde sei eine Scheibe und die Sonne dreht sich um die Erde  :verweis:
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P15z4z13

  • Gast
Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #27 am: 27. September 2019, 14:48:50 »

Die guten alten Verschwörungstheorien. :mrgreen: ;)

Würde gerne noch auf den von dir angesprochenen "Klimawandel" im geschichtlichen Kontext der Erde eingehen.
Ja. Dort gab es nachweislich Schwankungen. Und auch nachweislich (Erdbohrungen in Grönland) deutlich höhere CO2-Werte, als heute. Vor allem durch viele Vulkane; Meteoriten etc ausgelöst. Manches führte zu (wiederkehrenden) Eiszeiten und manches erwärmte die Erde. Ein völlig natürlicher Kreislauf.
Es wird auch vorausgesagt, dass die Sonne die Erde "in ferner Zukunft" unbewohnbar machen wird. Gänzlich ohne Zutun der Menschen ( https://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/02/Dossier-Kosmos/seite-4 ).
Allerdings: Der Mensch beschleunigt aktuell eine Erwärmung. Das kann nicht geleugnet werden. Ein so drastischer Anstieg der Konzentration an CO2 in so kurzer Zeit (gerade mit deinem Argument: Im Vergleich zum Alter der Erde ist es ein Wimperschlag, in dem die CO2-Konzentration so stark ansteigt). Das ist ja auch "völlig natürlich": 7.8Milliarden Menschen, Autos etc. Schaut man 50Jahre zurück waren einfach viel weniger CO2-Produzenten da.

Oder um es einfach zu sagen: Würden wir keinen CO2 produzieren, würde es natürlich auch zu einer Erderwärmung und zu einem Schmelzen der Pole kommen. Gar keine Frage. Aber der von Menschen ausgelöste Effekt (welcher auch nicht unbedingt mehr umkehrbar ist), lässt dies in einem Bruchteil der Zeit geschehen. Und im Anbetracht der kurzen Zeit, welche der Mensch auf der Erde ist und sein kann (…)

Und um es auch nochmal festzuhalten: Die Diskussionen und die Argumente, welche aktuell durch die Presse gehen bzw. von dieser präsentiert werden, sind oft völlig fehl am Platz. Und auch die Politik reagiert völlig falsch (bestes Stichwort: E-Prämie für Autos mit E-Unterstützung. Dort kannst du 4.000€ abgreifen mit Autos, welche einen Akku haben, welcher nur 60-100km hält. Gedacht für Stadtfahrten. ( https://www.autorando.de/kfz-kennzeichen/e-kennzeichen/ ). Aber verbaut sind gerade Akkus mit kurzen Reichweiten in SUVs. Welche lange Fahrten machen. Da wird die völlig falsche Sparte gefördert). Uswusf^^
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Mick Svëñssøn

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Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #28 am: 27. September 2019, 15:34:04 »

Die guten alten Verschwörungstheorien. :mrgreen: ;)

Oder um es einfach zu sagen: Würden wir keinen CO2 produzieren, würde es natürlich auch zu einer Erderwärmung und zu einem Schmelzen der Pole kommen. Gar keine Frage. Aber der von Menschen ausgelöste Effekt (welcher auch nicht unbedingt mehr umkehrbar ist), lässt dies in einem Bruchteil der Zeit geschehen. Und im Anbetracht der kurzen Zeit, welche der Mensch auf der Erde ist und sein kann (…)

Vielleicht ein Thema für die nächste Umfrage  ;)
Allerdings problematisch, da es, wie beim Klima auch, eigentlich keine „eigene“ Meinung mehr gibt, alles hat man irgendwo schonmal gehört oder gelesen oder es wurde „wissenschaftlich aufbereitet“...
Wobei ich beim Thema Klima für mich sagen kann, das habe ich mir alles selbst ausgedacht unter Einbezug von Schulwissen und 46 Jahren Lebenserfahrung  :mrgreen:

Deinen unteren Absatz finde ich gut, kann man so als Konsenz stehen lassen  :zustimm:
Leider ist der Mensch von Natur aus gierig und egoistisch, daher sieht es eher schlecht aus für die Menschheit.

Freue mich darauf, mit dir und anderen in 50 Jahren (wenn wir so lange durchhalten) bei einer Tasse Kaffee und einer Zigarre (oder was auch immer wir im Jahre 2070 konsumieren) zusammenzusitzen und zu reflektieren was in den vergangenen 50 Jahren passiert ist  :bia:

Natürlich beackern wir auch das leidige Thema EWS da sich das bis dahin bestimmt immer noch nicht geändert hat  :rofl:

P15z4z13

  • Gast
Re: Umfrage - unsägliches Thema der „Klimawandel“
« Antwort #29 am: 27. September 2019, 15:36:32 »

 :rofl:
"Hör mal, orange. Weißt du noch damals...?"
"Hä? Was hat er gesagt?"


 :rofl:
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