Pressemitteilung
Klare Ansagen zur Rückrunde
Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel der Rückrunde kam es zu deutlichen Worten in der Kabine und auf der Rückfahrt nach Khmelnytskyy. "Mittelklasse ist nicht das, was wir hier wollen! Es kann nicht sein, dass durch Nachlässigkeiten Spiele verloren werden!"
Nicht die Tatsache der Niederlagen selbst waren es, die Manager Too-Mass zu diesen deutlichen Worten trieben, vielmehr waren es die Ursachen dieser Niederlagen. "Wenn man gegen ein schwächeres Team wie Uman über 86 Minuten es nicht schafft, mindestens ein Tor zu schießen, und dann noch 3 Minuten vor Schluß das einzige Tor fängt, kann man mit der Leistung der Mannschaft nicht zufreden sein. Noch schlimmer die Leistung in Kiew. Wir schaffen es nicht, gegen 10 Mann zu treffen, nein, wir kassieren dann sogar noch zwei weitere Tore gegen eine Mannschaft, die uns gezeigt hat, was Moral heißt. Jeder einzelne muss für sich wissen, was er für dieses Team bereit ist zu leisten, dort gibt es sicherlich auch kein Problem. Doch was das Zusammenspiel angeht, muss im Team noch einiges geschehen. Wenn die Liga nach Stärke gehen würde, wären wir auf Platz 6. In Realität befinden wir uns auf Platz 9. Dort gehört Khmelnytskyy nicht hin! Die Mannschaft hat in dieser Saison erneut einen großen Wandel wiederfahren, doch das allein kann keine Entschuldigung für ein solches Verhalten auf dem Platz sein. Man hat im Pokal gesehen, dass es klappen kann, diese Moral muss nun auch noch auf die Liga übertragen werden. In den nächste acht Ligaspielen möchte ich 7 Siege sehen, das ist möglich. Nur dann können wir uns und den Fans ein versöhnliches Saisonfinale bescheren. Als Krönung dazu wäre das Pokalfinale zu erreichen. Doch zu was die Mannschaft um Icognito zu leisten fähig ist, haben wir an diesem Wochenende erleben dürfen. Das wird eines der schwersten Spiele dieser Saison werden, das solltet Ihr euch immer vor Augen halten."
Damit sind die Ziele von Manager Too-Mass klar gesteckt: Platz 6 in der Liga und das Finale im Pokal. Sein Statement ergänzend dazu abseits der Mannschaftsansprache:
"Das internationale Geschäft ist diese Saison nicht zwingend erforderlich, wäre aber ein gutes Zubrot, zumal wir mittlerweile auch eine Stärke vorweisen können, mit der wir bei etwas Losglück die Qualifikation überstehen könnten. Finanziell sind wir noch gut gestellt und können jederzeit auf dem Transfermarkt reagieren und das Stadion noch perfektionieren, doch besonders der Transfermarkt sollte im Moment nicht oberste Priorität haben. Wir haben eine ausgewogene Mannschaft, die ohne Probleme weiter oben in der Tabelle stehen könnte, das müssen wir jetzt erreichen. In der Mannschaft steckt das Potenzial, im internationalen Stärkeranking die 1000er-Marke zu durchbrechen, was in der nächsten Saison auch erreicht werden soll. Die Liga in der Ukraine steht nicht still, die "kleinen" werden immer größer und somit auch immer gefährlicher. Man sieht sehr gut bei Homer, wie sehr er diese Saison zu kämpfen hat. Plötzlich steht er 2 Konkurrenten auf Augenhöhe gegenüber, nur auf Platz 3 in der Liga und mehr als einen Sieg von der Spitze entfernt. Die Liga ist nicht mehr das, was sie einmal war. Aus einer schwachen Liga mit deutlich mehr Bot-Vereinen als Manager-Vereinen mit einem Serienmeister namens Homer ist eine starke Liga geworden, derzeit nur noch 4 Bots in Liga 1, sogar 2 Teams in Liga 2A werden von Managern geleitet. Unser Liga-Schnitt ist in einer Saison um 60 Punkte angestiegen, das ist ein beachtlicher Wert! Dieser Trend ist an uns nicht vorbeigegangen, im Gegenteil. Unsere Teamstärke ist in einer Saison sogar um 100 Punkte gestiegen. Nun muss dieses Wachstum nur noch in Ergebnisse umgewandelt werden und genau das ist das Ziel."