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Autor Thema: Projekt Taktik - Was bringt sie?  (Gelesen 1230 mal)

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Too-Moe

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Projekt Taktik - Was bringt sie?
« am: 10. Februar 2013, 15:24:40 »

Häh?? Wat will der???

Tja, wie soll ich anfangen? Ich bin ja schon länger ein großer Befürworter der Veröffentlichungen aller Einstellungen nach dem Spiel und so grübel ich immer wieder über die taktischen Einstellungen und was bringen sie überhaupt? Kann man dort wirklich etwas reißen oder ist es "scheißegal", was man einstellt?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich in der vergangenen Saison ein kleines Experiment durchgeführt und was soll ich sagen: Ich bin in meiner Meinung zur Veröffentlichung stärker denn je bestätigt worden...doch nun von Anfang an:

Ich habe in der vergangenen Saison sämtliche Pflichtspiele mit exakt ein und der selben Taktik gespielt, lediglich der Einsatz und Presssing waren Variablen, die ich der Spielstärke angepasst habe.

Folgende Einstellungen habe ich gespielt:

Aufstellung: 4-3-3
Taktik+: ABW 4er Raute, MIT 3er Defensiv, STU 1x ST 1x HS (m) 1x ST (100%, 117%, 85%)
Spielart: Alles nach vorne
Einstellung: Voll durchziehen
Speziell: Schwalben, Gegner umhauen

Meine Eindrücke mit dieser Taktik:

Meisterschaft:
Was soll ich sagen: Hätt ich nicht an einem einzigen Spieltag vergessen, von FSS- auf Liga-Einsatz umzustellen, wär ich jetzt Meister, doch auch mit der Vizemeisterschaft bin ich mehr als zufrieden. Ich war über die Saison immer unter den Top3 der stärksten Teams, jedoch nie das Stärkste. Da ich ja immer mit einem 14-Mann-Kader spiele, rechnete ich schon mit dem Schlimmsten, schließlich "bolzte" ich ja in allen Spielen extrem...Gegner umhauen, voll durchziehen und Schwalben sollten doch für eine regelrechte Kartenflut bei mir und vielleicht auch bei meinen Gegnern sorgen. Jedoch hatte ich in der Liga nicht einmal Probleme, jedoch in einem anderen Wettbewerb, doch dazu später mehr.
Meine Kartenstatistik für die Meisterschaft:
SpartakGegner
gelb9968
gelb-rot00
rot21
5-te Gelbe11-
Verletzungen10

Als ich mit dem Experiment anfing dachte ich, dass ich bestimmt im Laufe der Saison Probleme bekommen würde...mehrere gesperrte Spieler, Verletzungen...ich richtete mich auf das Schlimmste ein. Aber ich muss sagen: In der Meisterschaft hatte ich nicht ein einziges Mal Probleme. Die Verletzung waren 5 Tage, mit Reha waren es 2, das war keinerlei Problem und auch die 5-ten Gelben verteilten sich so, dass ich mit meinen 14 Mann nicht einmal ins Straucheln kam.

Pokal:
Tja, das Ergebnis spricht für sich. Natürlich hatte ich die ersten drei Runden und im Viertelfinale ein wenig Losglück, aber musste mich dann auch gegen Pryluky, Mykolayiv und Torpedo Uzhhorod durchsetzen. Und hier geht es ja auch ein wenig mehr um die Auswirkungen der Taktik.

Kartenstatistik:
SpartakGegner
gelb2010
gelb-rot00
rot01
5-te Gelbe1-
Verletzungen00

Kurz gesagt: Alles kein Problem.


International:
Wie schon öfter im EC wollte ich die 3. Runde erreichen. Ich hatte schon gedacht, dass mir durch die leicht verschärfte Gelb-Sperre ein größeres Ungemach drohen könnte, doch dass es so kommt, hätte ich nicht gedacht. Leider kann ich keine Tabelle mehr erstellen, da slater schneller war als die Polizei erlaubt...da ärgert man sich, dass er kein Schweizer ist. *inDeckunggeh* :grinsevil:

Jedenfalls kam es im EC so, dass ich dort durch zwei rote Karten sowie zwei Gelb-Sperren im Hinspiel der dritten Runde auf insgesamt 4 Spieler verzichten musste. Verschärft wurde das Problem, da drei der vier Spieler Mittelfeldspieler waren und ich von denen ja nur vier im Kader hatte. Also musste ich in meinem Amateurkader wildern, da mir schlicht das Material fehlte, um 11 Mann akzeptabel aufzustellen. Interessanterweise war auch das nicht schlimm, ich habe es bis in die 4. Runde geschafft.

Fazit:
Ich habe natürlich nicht herausgefunden, welche Taktik denn nun besser oder schlechter ist. Allerdings habe ich eines für mich persönlich zu 100% bestätigt: Es ist derzeit vollkommen egal, welche Takke man spielt, so lange man nicht erahnen kann, was der Gegner spielt und dies im Vorfeld analysieren kann bzw. Analysen über Wirkungsweisen der Taktiken untereinander darstellen kann.
Ich verstehe auch bis heute noch nicht, warum sich immer so sehr darüber gewehrt wird, die Einstellungen nach den Spieltagen zu veröffentlichen, denn einerseits ist das nur logisch und andererseits bekäme das Spiel dadurch einen vollkommen neuen Schwung. Ein solcher "Einstellungsstarrsinn" wie von mir in der vergangenen  Saison wäre so nicht möglich.

Ein solches Managerspiel sollte Abwechslungsreich sein, auch im Taktischen sollte man gezwungen sein, immer wieder auf den Gegner reagieren zu können UND ZU MÜSSEN.

Tut mir leid, hier jetzt ein kleines Fass aufmachen zu müssen, aber diese Saison hat mir gezeigt, was mir taktische Einstellungen bringen, so lange ich den Gegner nicht ausreichend analysieren kann:

NÜSCHT!!!
« Letzte Änderung: 10. Februar 2013, 18:01:56 von Too-Moe »
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Disco Imp

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #1 am: 10. Februar 2013, 15:49:37 »

Interesant....ich habe eigentlich in allen 3 Begegnungen gegen dich eine ähnliche Taktik genutzt (Schwalben, Normal und 100%), nur die Formationen (3-5-2, 4-3-3, 4-4-2) und Spielart waren unterschiedlich (Konter bzw. Normal). Mein Auswärtsspiel habe ich mit 1:2 verloren und die beiden Heimspiele mit 0:1 verloren.

Ich glaube mich erinnern zu können, dass du zumindest im Pokal mehr Einsatz gegeben hattest, den Rest weiß ich jetzt nicht mehr. Zumindest sehe ich an diesen Taktiken, dass eine defensive Einstellung wohl nicht sehr erfolgbringend ist.

PS: Eine Veröffentlichung würde das vorherige Taktieren interessanter machen....bzw. man könnte Spielergebnisse besser analysieren/erklären.

Corpy

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #2 am: 10. Februar 2013, 17:33:12 »

Ich kann das nicht so bestätigen, ich habe auch sehr gute Erfahrungen/Erfolge mit defensiveren Taktiken gemacht!
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Borat 3.1

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #3 am: 10. Februar 2013, 17:46:32 »


Vielen Dank, bestätigt mich in meiner häufig geäusserten Annahme über die Schwachsinnigkeit diverser Einstellungen  :keks:

Ich selbst habe alles zurückziehen und Schwalben gespielt.

Dafür gab`s 44mal Gelb, einmal Rot und 2 Verletzungen.

Wenn ich das mit deinem Einstellungen vergleiche waren es entweder bei mir zu viel oder bei dir zu wenig.

Bei mir war`s denke ich o.k., also hast du bei deinen Einstellungen viel zu wenig negative Auswirkungen gehabt!!!

Aber hab`s ja schon oft genug geschrieben, spiele ich zurückziehen gibt`s haufenweise Sperren und Verletzungen, spiele ich hart gibt`s gar nichts  :stupid:

Allerdings scheint man bei harter Spielweise deutlich größere Siegchancen zu haben, warum auch immer :nixweiss:
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Too-Moe

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #4 am: 10. Februar 2013, 17:50:45 »

Ich kann das nicht so bestätigen, ich habe auch sehr gute Erfahrungen/Erfolge mit defensiveren Taktiken gemacht!
Das ist das Interessante: Ich hab auch schon das Double mit leichter Defensive bzw. Konter und einem 4-2-2 gewonnen. Ich wollte einfach mal schauen, ob das auch anders herum funktioniert...jetzt will ich mich schnell noch an International und das Fazit setzen^^

Edit: International muss detailliert entfallen, da slater zu schnell war^^
« Letzte Änderung: 10. Februar 2013, 17:51:21 von Too-Moe »
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Pep Guardiola

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #5 am: 11. Februar 2013, 22:31:58 »

Und ich hab die besten erfolge gehabt in dem ich quasi nichts eingestellt habe

4-4-2 ohne taktik+, normal, normal ohne sonstige einstellungen (schwalben etc.) 

KSM-Würfel rolle !!!

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AC Vigo - Spanien 3A

Dragon

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #6 am: 11. Februar 2013, 22:42:33 »

das 4-4-2 war mit leichter offensive vor Taktik+ genial.
momentan kann ich rein gar nicht sagen was gut oder schlecht ist.
ich gehe von mindestens 30% glück aus.
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Too-Moe

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #7 am: 11. Februar 2013, 23:11:36 »

Ich gehe (leider) derzeit von mindestens 60% Glück aus, da schon alleine das Unwissen über die Funktionsweisen und Wirksamkeiten der Taktiken einen massiven Glücksfaktor darstellt, der sich zum eh schon vorhandenen Würfelglück addiert. Stärke und Einsatz können dies zwar verschieben, aber im Vergleich zweier gleichstarker Teams bei selbem Einsatz sehe ich nahezu 100% Glück, da dort einfach etwas eingestellt werden muss, ohne zu wissen, was es bringt! :verweis: :nein:
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Borat 3.1

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #8 am: 12. Februar 2013, 00:02:39 »


 :scherzkeks: Und das von jemandem, der jahrelang die Würfelei mit Haut und Haaren verteidigt und für alles eine Erklärung gefunden hat  :lach:
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Dragon

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #9 am: 12. Februar 2013, 08:14:24 »

Es gibt ja recht erfolgreiche Teams wie Jokerit von frog in Finnland, er scheint es ja fast immer richtig zu machen.
Heim spielt er ein 4-4-2, auswärts ein 3-5-2.
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Too-Moe

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Re:Projekt Taktik - Was bringt sie?
« Antwort #10 am: 12. Februar 2013, 11:58:28 »

Heim spielt er ein 4-4-2, auswärts ein 3-5-2.
Und weiter? Wie sind die genauen Einstellungen? Genau DAS ist ja das Problem. Jokerit ist ähnlich wie bei uns Homer schon extrem lange oben auf, hat sich sehr lange entwickelt und hält sich konstant als eines der stärksten Teams an der Spitze. Sicherlich ist frog eine gewisse Erfahrung nicht abzusprechen und möglicherweise hat er in den Jahren zwischen Saison 13 und 19 (und auch danach) feststellen können, welche Taktik für ihn funktioniert, aber das hat er sicherlich nicht auf dem "üblichen" Weg der Gegneranalyse getan...dafür fehlten auch ihm die Informationen.
Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die frog, Homer und noch einige andere hier bei KSM geleistet haben, wenn sie so lange so erfolgreich sind...zeitgleich frage ich mich, ob sie das immer noch wären, wenn der Gegner plötzlich die Taktiken "lesen" könnte und sich, sofern zu den beiden Aufstelllungen auch immer nur eine spezielle Taktik gespielt würde, auf frog oder wen auch immer besser einstellen könnten?

@Borat: Ich verteidige immer noch die Würfelei bis zu einem gewissen Grad, da sie zum Teil das einzige Mittel ist, dieses Spiel variabel zu gestalten und die Erklärungen habe ich immer versucht, aufgrund der vorhandenen Daten zu finden. Oft war es ja auch so, dass (nach meinem persönlichen  Empfinden) Stärke und Einsatz der "Problempartien" zu nah beieinander lagen und liegen, um bei den bekannten Einstellungen einen 100%igen Sieger zu bestimmen. Genau DAS war doch meistens das Problem: Ein Manager fühlte sich benachteiligt, weil er "eigentlich hätte gewinnen müssen"...mit 100 Punkten Stärkeunterschied bei gleichem Einsatz oder so...und das ist eben nicht der Fall. Nichts anderes schreibe ich ja auch hier: Je näher die Teams in der Stärke und im Einsatz liegen, umso mehr wird gewürfelt, da man zu wenig Einstellungen des Gegners "lesen" kann.
Erst wenn wir alle die Auswirkungen der Taktiken gegeneinander testen und verstehen könnten, wären sinnvolle Taktik-Analysen zu Siegen oder Niederlagen möglich. So bleibt einem nur die Einschätzung: "Hält man einen Sieg/eine Niederlage für 'im Bereich des Möglichen' oder nicht"...und da halte ich durchaus vieles für möglich.
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