Nach dem schwachen Auftritt beim BVB Bennekom hofften die Fans, das sich das Team nur für den EC geschont hat und pilgerten trotz der deutlichen 4:1 Niederlage in Ancona in die Excelsior Arena. Schon eine halbe Stunde vor Spielbeginn war die Hütte ausverkauft und alle fieberten dem ersten internationalen Auftreten der Mannschaft in dieser Saison entgegen.
Für den gesperrten Svoboda, der im Hinspiel schon nach 10. Minute eine rote Karte sah, rückte der Österreicher Parzival Danzer ins Team. In der Abwehr setzte Böser_Wolf auf Erfahrung und schickte Bertrand Conolly anstelle von Hopstaken ins Rennen.
Von Beginn an sah man, das Manager Böser_Wolf sein Team um einiges offensiver eingestellt hatte. Es wurde aggressives Pressing gespielt. Davon sichtlich überrascht begann das italienische Abwehrbollwerk immer mehr Fehler zu machen. Ancona konnte sich kaum befreien und spielte immer wieder lange Bälle die für den kopfpallstarken Oksanen ein gefundenes Fressen waren. In der 41. Minute wurde dann der Druck von Excelsior größer. Maris Emsis hebelte mit einem geschickten Steilpass die italienische Abwehrkette aus und Vanenburg erzielte das lang ersehnte 1:0. Danach wurden die Italiener nervös und kurz vor Schluss der 1. Halbzeit erzielte der Verteidiger Hellemons nach einer Standarsituation sogar das 2:0.
Die Fans waren begeistert und gingen zuversichtlich in die Halbzeit.
Es fehlte jetzt nur noch ein Tor zum Erreichen der zweiten Runde.
In der Halbzeit gab es keine Wechsel. Böser_Wolf vertraute auf die selbe Elf, die in der ersten Hälfte so glanzvoll gespielt hatte. Und es ging weiter nur auf ein Tor. Das ganze Stadion wartete angespannt, wann den nun endlich das ersehnte 3:0 fällt. Nach mehreren vergeblichen Anläufen war es dann endlich soweit. Benedikt Hoogedoorn tanzte nach Zuspiel von Keller die Innenverteidigung der Gäste aus und hämmerte unter tobenden Applaus den Ball ins rechte untere Eck.
Das Stadion stand Kopf. Hoogedoorn wurde frenetisch gefeiert und es dauerte fast fünf Minuten bis das Spiel wieder angepfiffen werden konnte.
Danach zog sich Excelsior ein bisschen zurück und schaukelte das Spiel locker nach Hause.
Nach dem Schlusspfiff war das Wunder perfekt. Excelsior hatte das 4:1 aus dem Hinspiel gedreht und zog aufgrund des Auswärtstores in die nächste Runde ein. Dieser Sieg liess die Fans das bisher schwache Abschneiden in der Liga vergessen. Team und Manager wurden gefeiert und in den Straßen von Capelle wurde die ganze Nacht gefeiert.
