Das Spiel bei Sparta Herculum gleichte einem einzigartigen Spektakel in der Geschichte der griechischen Liga. Das Stadion war restlos ausverkauft.
Aus zuverlässigen Quellen erfuhren wir, dass gut 20.000 der Tickets an die Fans von Kreta gingen.
Auf beiden Seiten war eine gewisse Nervösität zu erkennen als die ersten bengalischen Feuer durch die Arena flogen und das Spiel in wenigen Sekunden beginnen sollte. Die ersten Minuten waren auch entsprechend zurückhaltend, so dass beide Teams eine recht hohe Fehlpassquote hatten und keine wirklichen Szenen vor den Toren zu sehen waren. Sparta kam zuerst besser ins Spiel und feuerte zwei Distanzschüsse in Richtung Tor, die aber beide das Ziel um einige Meter verfehlten. Nach einer guten halben Stunde holte Pablo Albelda die erste Chance heraus und köpfte nach einer schönen Flanke an den Außenpfosten. Die letzte Chance vor der Halbzeit hatten dann die Gastgeber. Frei vor dem Torwart Papoutsis wurde das Leder aber über das Tor gelupft. So ging es mit einem 0 : 0 in die Halbzeitpause.
Nach dem Halbzeittee und einer ordentlichen Ansprache von beiden Trainern, die zu einer Leistungssteigerung führen sollte, ging es endlich weiter.
Sparta wurde wieder nervöser und hatte nur anfangs noch mehr Ballbesitz. Dann ließen sich die Spartaner immer mehr in die eigene Hälfte zurück drängen und das Pressing erzielte endlich den gewünschten Erfolg. So wurden immer mehr Chancen heraus gespielt. In der 73. Minute erkämpfte sich Sokratis Tsiolis das Leder vor dem eigenen Sechzehner, passte über gut 50m in den Lauf von Marcelo Nicola und der Urugayer vollendete perfekt ins rechte Toreck zum 1:0 für Kreta. Die 20.000 konnten sich nicht mehr auf den Plätzen halten und das Stadion drohte auseinander zu fallen.
Das Spiel musste kurzzeitig sogar unterbrochen werden. Als sich alles wieder beruhigt hatte, schlug es bereits zum 2. Mal ein.
Hussein Ghanch schnappte sich die Kugel nach einem Einwurf, lief die Außenbahn entlang und schlug eine Flanke punktgenau zum Elfmeterpunkt.
Der Torjäger aus Spanien "Torrero Albelda" vollendete mit einem Flugkopfball durch die Beine des Keepers. 2:0 für Kreta und das Ding war entschieden.
Die letzten Minuten passierte nichts mehr.
Trainer phan7om fiel ein Stein vom Herzen. Ein so wichtiger Sieg auf dem Weg zu seinem ersten Titel. Es ist an der Zeit.
Und mit 6 Punkten Vorsprung sieht es nun auch richtig gut aus. Es muss konzentriert weiter gearbeitet werden und dann kann Kreta in einigen Spieltagen vielleicht schon jubeln.