Waregem - 24.05.2006
Im Morgen waren alle Lokalzeitungen 40.000-Seelen-Dorf von der kurzfristigen Anberäumung einer Pressekonferenz des ansässigen Fußballclubs White Star Waregem beherrscht. Um 18 Uhr saßen bereits alle Medienvertreter der Stadt (ja, alle 20) zusammen im Vereinsgebäude des WS Waregem. Als Klubpräsident Sandy Vranken den Raum betrat, verstummten auch die letzten nervösen Tuscheleien.
Klubpräsident Sandy Vrancken nach Solksjaer Coolssons Zusage"Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich bin aufs Höchste erfreut Ihnen heute den neuen Trainer von White Star Waregem vorstellen zu dürfen. Der gesamte Vorstand ist stolz, einen solchen Kaliber nach Waregem gelotst zu haben. Der Trainer, von dem ich hier rede, ist kein geringerer als der ehemalige Trainer des
AIK Wä, der in kürzester Zeit auch wegen dem Trainer den Weg in die 1. schwedische Liga erfolgreich bestritten haben. Wie einige von ihnen es vielleicht nun schon wissen, ist es Solksjaer Coolsson, der trotz seines geringen Alters schon eine große Erfahrung als Trainer mit sicht bringt. Er wird von heute an die Geschicke in Waregem leiten dürfen. Seine Kompetenzen werden über die normale Teambetreuung hinaus gehen und mit seinem finanziellen Geschick wollen wir White Star Waregem auch finanziell wachsen lassen. Ich denke, dass das von meiner Seite alles ist und ich das Wort nun Herrn Coolsson überlasse."
Unter zögerndem Applaus betritt Solksjaer Coolsson den Raum:

und erhebt sofort das Wort:
"Guten Tag,
ich bin froh, dass ich nach einigen Tagen geprägt von Unsicherheit nun endlich Klarheit über meine berufliche Zukunft habe. Mein Abschied vom AIK Wä war wirklich enorm schwer, doch wollte ich eine neue Herausforderung suchen, auch in einem anderen Land. Deshalb führte mein Weg zu White Star Waregem. Hier möchte ich nun in den kommenden Jahren eine schlagkräftige Truppe aufstellen, die durch ein solides Umfeld auch gute Leistungen bringen kann. Der Weg soll ähnlich wie beim AIK Wä steil nach oben verlaufen, so dass wir schon bald in der 2.Liga oben mitspielen werden. Mir ist klar, dass das ein weiter weg ist, doch ich bin bereit diesen auch konsequent einzuschlagen. Als erste Amtshandlung habe ich bereits heute den Bauauftrag für ein Jugendhaus aufgegeben. Die Jugend ist unsere Zukunft! Das soll ein wichtiger Leitspruch in meiner Amtszeit werden, aber nun auch genug von mir. Ich befürchte nämlich, dass einige Herren da hinten in der letzten Reihe sonst auch von den Stühlen kippen.
Auf Wiedersehen, sie werden schon bald wieder von mir hören!"